
Das Rauchen fällt mir immer noch erstaunlich leicht, und trotzdem muss ich mich aktiv von dem Automatismus abhalten, nach einer erledigten Aufgabe, einem Meeting oder sonst einer "Leistung" gleich aus dem Stuhl zu springen und draussen eine Zigarette zu rauchen. Die Konditionierung ist echt krass. Ich komme mir vor wie ein Hund, der nach der Pfeife tanzt.
Ich versuche nach wie vor, mich davon abzulenken und stattdessen etwas im Büro herumzulaufen, Wasser zu trinken, mit Kollegen zu sprechen, eine Frucht zu essen oder etwas zu lesen. Von den drei Säulen meines Projekts hat der Rauchstopp aktuell die höchste Priorität, das ist auch so markiert in der Übersicht auf der Startseite. Das wird sicher auch noch ein paar Wochen so bleiben, bzw. bis ich ohne den Nikotinersatz klarkomme.
Die anderen Punkte Ernährung und Bewegung versuche ich nicht zu vernachlässigen, aber sie haben aktuell nicht den Hauptfokus. So ging es mit der Ernährung heute nicht nach Plan. Bis kurz nach der Arbeit war alles gut, aber dann kam der Heisshunger am Abend zuhause. Der Heisshunger ist immer ein grosses Problem, vor allem am Abend.
Ich versuche aktuell, mein Sättigungsgefühl und den Blutzucker zu protokollieren, damit ich besser merke, wann ich in so eine Phase komme, und früh genug reagieren kann. Auch das wird ein Lernprozess sein, der Zeit braucht. Es ist wichtig, den eigenen Körper zu spüren, damit man richtig handeln kann. Morgen ist ein neuer Tag, an dem ich diese Erkenntnisse anwenden kann.
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