Monats-Rückblick
Juli 2026
Erstellt am 1. August 2026
Highlights & Meilensteine
Juli 2026 — ein Monat mit zwei Gesichtern. Die erste Woche hat mich direkt aus den Beinen geholt: vier Krankheitstage am Stück, kein Sport, kein Tracking, einfach nur Durchhalten. Aber was danach kam, hat mich selbst überrascht. Ab Mitte des Monats habe ich eine Ernährungskonsistenz aufgebaut, die ich so noch nicht kannte — vom 11. Juli bis zum 31. Juli kein einziger Tag ohne erfüllte Ernährungsziele. 21 Tage in Folge. Das ist kein Zufall mehr, das ist eine Gewohnheit, die langsam Wurzeln schlägt.
Abgeschlossen habe ich im Juli auch „Die Fettverlust Fibel" von Sjard Roscher — auch wenn es nur 20 Seiten in diesem Monat waren, es ist ein Abschluss, und der zählt.
Und dann ist da noch das Thema, das ich nicht schönreden werde: Ich habe den ganzen Monat geraucht. Jeden einzelnen Tag. Das bleibt als offene Wunde in diesem Rückblick stehen.
Die drei Säulen
Bewegung — 78 %
Von den 27 gewerteten Tagen (4 Krankheitstage zählen nicht) habe ich an rund 21 Tagen mein Bewegungsziel erreicht. Ich habe trainiert, Schritte gesammelt, oft beides zusammen. Mein persönlicher Durchschnitt lag bei 10'846 Schritten pro Tag — das bedeutet, ich habe den 10'000er-Schnitt über den ganzen Monat gehalten, inklusive der Tage, an denen ich kaum vom Sofa kam. Das zeigt mir, dass die aktiven Tage wirklich aktiv waren. Besonders die zweite Monatshälfte war bewegt: mehrere STEPS_TRAINED-Tage hintereinander, Momente wo ich gemerkt habe, wie gut es mir tut, einfach rauszugehen und zusätzlich zu trainieren.
Ernährung — 78 %
Hier liegt mein größtes Highlight des Monats. Die ersten zehn Tage waren noch unbeständig, die Ernährung war offen, nicht erfüllt. Aber ab dem 11. Juli habe ich etwas umgestellt — und es hat funktioniert. 21 aufeinanderfolgende Tage mit erfüllter Ernährung bis zum Monatsende. Dazu an 21 von 31 Tagen komplett ohne Süßigkeiten. Das sind echte Zahlen, auf die ich stolz bin. Bei 94,8 kg Durchschnittsgewicht und 26,7 % Körperfett ist der Weg noch lang — aber ich gehe ihn.
Rauchstopp — 0 %
Es gibt nichts zu beschönigen: Ich habe im Juli an allen 31 Tagen geraucht. Kein einziger Tag mit Nikotinersatz, kein rauchfreier Tag. Das ist die härteste Zahl in diesem Rückblick, und ich lasse sie bewusst so stehen, ohne Ausrede drumherum. Die anderen beiden Säulen haben sich entwickelt — diese hier nicht. Das ist der blinde Fleck dieses Monats.
Metriken im Überblick
- Gewicht (Ø): 94,8 kg
- Körperfett (Ø): 26,7 %
- Schritte (Ø/Tag): 10'846
- Wasser (Ø/Tag): 1'465 ml
- Cola Zero (Ø/Tag): 1'460 ml
- Tage ohne Süßigkeiten: 21 von 31
- Krankheitstage: 4
- Gelesene Seiten: 20 | Abgeschlossen: „Die Fettverlust Fibel"
Beim Wasser fällt mir auf, dass ich im Schnitt fast gleich viel Cola Zero wie Wasser getrunken habe — 1'465 ml Wasser vs. 1'460 ml Cola Zero. Das ist keine gesunde Balance, auch wenn Cola Zero kalorienfrei ist. Ich trinke im Grunde zwei Hauptgetränke gleichwertig, aber nur eines davon tut mir wirklich gut. Das möchte ich mir für August merken.
Persönliche Reflexion & Ausblick
Juli war kein einfacher Monat. Er hat mit Krankheit begonnen, und er hat mit einer Rauchstatistik geendet, die mich nicht loslässt. Und trotzdem — wenn ich ehrlich bin — war es auch ein Monat des leisen Aufbauens. Die Ernährungsserie ab dem 11. Juli ist mir wirklich etwas wert. Das war kein Zufall und kein leichter Tag dazwischen. Das war Entscheidung nach Entscheidung, Tag für Tag.
Was mich beschäftigt: Ich schaffe es, bei Bewegung und Ernährung auf 78 % zu kommen — aber beim Rauchen nicht einen einzigen Tag. Das ist kein Vorwurf an mich selbst, aber es ist eine Frage, die ich mir stellen muss: Warum dort? Was hält mich dort fest, während ich gleichzeitig bei anderen Dingen so konsequent bin? Ich habe noch keine fertige Antwort darauf.
Für August nehme ich mir vor, die Ernährungsserie weiterzuführen — 21 Tage sind eine Basis, kein Endpunkt. Beim Wasser möchte ich bewusster werden: mehr echtes Wasser, weniger Cola Zero. Und beim Rauchen? Ich möchte wenigstens anfangen, darüber nachzudenken, wie ein erster Schritt aussehen könnte. Nicht der große Schwur, nicht der perfekte Plan — nur ein ehrlicher erster Gedanke.
Juli war ein Monat, der mich gelehrt hat, dass ich mehr kann als ich manchmal denke — und gleichzeitig, dass da noch ein Kapitel ist, das ich noch nicht aufgeschlagen habe.